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Die Kohte
Die heute im deutschsprachigen Raum bekannte Kohte stammt aus der Bündischen Jugend, ursprünglich aus der Jungenschaft. Sie wurde um 1930 von Eberhard Koebel auf Basis der Zeltform der finnischen Samen (in der Region des Inari-Sees) entwickelt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie von den Pfadfindern und anderen Gruppen übernommen, allerdings ist sie bis heute im wesentlichen auf den deutschsprachigen Raum beschränkt.Das Zelt ist der samischen Sommer-KÃ¥ta (schwedisch für Kate oder katenförmiges Zelt) nachempfunden. Das Wort Kohte ist sehr alt und stammt bereits aus der finnisch-ugrischen Ursprache. Dorthin dürfte es aus dem Indogermanischen gelangt sein und ist möglicherweise mit unseren Wörtern Haus und Hütte verwandt.Der schwedische Begriff umfasst verschiedene samische Zelttypen, deren wichtigste das Lavvu und das Goahti sind. Das Lavvu ist ein rundes, pyramidenförmiges, transportables Zelt, das mit Fellen, Wolltuch oder Segeltuch gedeckt wird und bei den Rentiernomaden Lapplands als standortunabhängige Behausung dient. Unter Goahti werden meist dauerhafte Lehm- oder Steinhütten verstanden, teilweise wird damit aber auch eine Variante des Lavvu bezeichnet.

(Aus: http://www.wikipedia.de)

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